Nützliches

Errichten einer Kleingartenparzelle

Für neue Gartenbesitzer stellt sich immer wieder die Frage, wie gestallte ich meinen Garten.

Hier ein paar Antworten.

Eine Kleingartenanlage ist eine Kombination von privat genutzten Kleingärten und Vereinsflächen mit allgemein zugänglichen, öffentlich nutzbaren Grünflächenanteil.

Bei der Beurteilung der kleingärtnerischen Nutzung sind die gärtnerische und die bauliche Nutzung des Kleingartens zu berücksichtigen.
Mindestens ein Drittel des Kleingartens ist für den Anbau von Gartenbauerzeugnissen zu verwenden.

Zur kleingärtnerischen Nutzflächen gehören:

• Beet Flächen und Hochbeete mit ein- und mehrjährigen Gemüsepflanzen, Feldfrüchte,    heil- und Gewürzkräuter, Erdbeeren, Sonnenblumen und andere Kulturen,

• Obstbäumen, Beerensträucher, Rankgewächse sowie Nutzpflanzen für die Tierwelt,

• Frühbeete, Kompostanlagen.

Da die bauliche Nutzung nicht anlagenprägend sein darf, ist nach dem Bundeskleingartengesetz (§ 3 Abs. 2) nur eine Laube mit einer Fläche bis zu 24m2 einschließlich überdachten Freisitzes zulässig.

Die Ausstattung und Erschließung der Laube hat sich entsprechend dem Bundeskleingartengesetz an einen einfachen, aber zeitgemäßen Standard zu orientieren.

Lauben müssen sich deutlich von zum Wohnen geeigneten Baulichkeiten abgrenzen und dürfen nicht als Wohnsitz, sondern nur für vorübergehende Aufenthalte geeignet sein.

Sie sind daher insbesondere nicht an Fernwärmeleitung anzuschließen oder mit ortsfesten Heizungsanlagen auszustatten.
Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich an ihren Vorstand.