Vereinssatzung §4 bis §6

$4.         Verbandsmitgliedschaften

  1. Der Verein ist Mitglied  des Kreisverbandes der Garten – und

     Siedlerfreunde Lübben, Luckau und des Landesverbandes Branden –

     burg der Gartenfreunde e.V. Potsdam.

  1. Der Verein  erkennt die Satzungen, Ordnungen und Bestimmungen

     dieser Verbände als verbindlich an.

  1. Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum

     Verein den Satzungen, Ordnungen und Bestimmungen dieser Verbände.

     Der Verein überträgt seine Ordnungsgewalt auf die Verbände gemäß

     Absatz 1.

  • 5      Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jeder Bürger werden, der das 18. Lebensjahr

vollendet hat, der geschäftsmäßig ist und sich im Sinne dieser Satzung betätigen will. 

  1. Die Aufnahme als Mitglied in den Verein ist schriftlich beim Vorstand

     zu beantragen.

  1. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Im Falle der Ablehnung ist

     der Antragsteller schriftlich zu benachrichtigen. Die Ablehnung bedarf

     keiner Begründung.

  1. Bei Ablehnung des Antrages auf Mitgliedschaft kann der Antragsteller

     Widerspruch erheben. Über den Widerspruch entscheidet die nächste

     Mitgliederversammlung.

  1. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.
  2. Die Mitgliedschaft wird nach Zahlung der Aufnahmegebühr und nach

     Aushändigung dieser Satzung und deren schriftliche Anerkennung

     wirksam.

  1. Die Mitgliederversammlung kann einzelne Mitglieder, die außerordent –

     liche Leistungen für die Entwicklung des Vereins erbracht haben zu

     Ehrenmitgliedern ernennen.

  • 6          Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch:
  • freiwilligen Austritt
  • Ausschluss
  • Tod
  1. Der freiwillige Austritt sollte in der Regel zum Jahresende mit einer Frist

     von 3 Monaten erfolgen. Der freiwillige Austritt hat schriftlich beim

     Vorstand zu erfolgen.

  1. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es:
  • die ihm auf Grund dieser Satzung, der Gartenordnung, des Pacht –

vertrages oder Beschlüsse der Mitgliederversammlung obliegende

Pflichten schuldhaft verletzt,

  • durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins in grober Weise schädigt oder sich gegenüber anderen Mitgliedern der Vereins gewissenlos verhält.
  • im Geschäftsjahr mehr als 3 Monate mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung und persönlicher Aussprache im Vorstand nicht innerhalb von einem Monat seinen Pflichten nachkommt,
  • sein Pachtverhältnis ohne Kenntnis und Zustimmung an Dritte überträgt.
  1. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

     Vor der Behandlung eines Ausschlusses ist im Vorstand eine Schlichtungs – verhandlung mit dem Mitglied durchzuführen. Kann das Mitglied wegen

     Krankheit oder anderer nachweisbaren zwingenden Gründen nicht an der

    Vorstandssitzung teilnehmen, ist der Ausschluss auf der nächsten Vor –

     standssitzung zu behandeln.

  1. Der Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss ist dem ausge –

     schlossenen Mitglied schriftlich auszuhändigen.

  1. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb einer Frist von 2

     Wochen nach Aushändigung der Mitteilung über den Ausschluss

     schriftlich Einspruch beim Vorstand erheben. Über den Ausschluss

     entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Der Ausschluss ist gültig,

     wenn die Mehrheit der anwesenden Versammlungsteilnehmer für den

     Ausschluss stimmt. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist

     endgültig.

  1. Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden die Rechte und Pflichten des

     Mitgliedes die sich aus dieser Satzung und der Kleingartenordnung

     ergeben. Das Nutzungsrecht für die Gartenparzelle endet mit einer Frist

     von 1 Monat. Alle finanziellen und sonstigen Verpflichtungen gegenüber

     dem Verein sind zum Tag der Beendigung der Mitgliedschaft zu

     begleichen.

  1. Endet die Mitgliedschaft durch Tod hat der Ehepartner, Kinder oder

     Enkelkinder das vorrangige Recht auf Mitgliedschaft